
© Avralize
Geschrieben von: Tim Braff
Band: Avralize
Album: Liminal
Genre: Electronicore, Metalcore
Plattenfirma: Arising Empire
Veröffentlichung: 14.11.2025
Die deutsche Metalcore-Band AVRALIZE, welche aus den Mitgliedern Severin Sailer (Gesang), Philipp Tenberken (Gitarre), Valentin Noack (Bass) und Bastian Gölz (Drums) besteht, bringt mit „liminal“ ihr zweites Album auf den Markt. Die Band aus Rottweil hat nach dem Debütalbum 2024 einen Senkrechtstart hingelegt. Mit ihrem neuen Album, versuchen sie all dies nochmal zu übertrumpfen… Und das haben sie meiner Meinung nach!
Auf „liminal“ baut AVRALIZE auf das Erfolgsrezept ihres Debüts und sorgt dafür, dass jeder Song es krachen lässt. Wiederum merkt man deutlich, wie wichtig neue Songstrukturen, elektronische Beats und cleane Melodien auf „liminal“ sind, was die perfekte Sound-Symbiose schafft, die nicht jede Band ihres Subgenres so hinbekommt.
Mir persönlich gefällt die Weiterentwicklung umso mehr, da die bedingungslose Härte nun auch eine musikalische Tiefe aufweist, die ich auf „FREAKS“ noch vermisst habe. Auch wenn es blöd klingt: Ihre Musik ist hochwertiger geworden.
Während einzelne Songs wie der Titeltrack oder „bite my tongue“ schon ordentlich Wumms haben, ist es eindeutig, dass das Album als Gesamtgefüge gedacht ist und somit zusammen zu hören am meisten Sinn ergibt. Das Album beinhaltet einige Interludes und die Reihenfolge der Tracks wirkt auch insgesamt stimmig, wodurch ein Anhören des gesamten Albums sehr viele positive Eindrücke mitbringt.
Meiner Meinung nach ist „liminal“ kein stilistisch bahnbrechendes Album, was den Metal-Trend der nächsten Jahre bestimmen wird. Dennoch schafft es AVRALIZE in dem fast schon überfüllten Modern Metal, etwas Frisches auf dem Markt zu bringen und nicht den gleichen Sound zu kopieren, den Architects und Co. seit paar Jahren produzieren. Darin besteht für mich auch die größte Stärke von „liminal“.
Fazit: „Liminal“ ist ein frisches Album, welches Härte, Melodie und Sound mit Tiefe verbindet. AVRALIZE hat bewiesen, dass sie definitiv fähig sind, sich weiterzuentwickeln und sich auch noch zu verbessern, was nicht allen Musikern gelingt
9 von 10 Hellfire-Punkten!
Tracklist:
01 Medicine
02 Rothing here feels real
03 Wanderlust
04 Open spaces
05 Close to you
06 Cyanide
07 Childhood
08 Liminal
09 Bite my tongue
10 Helium
11 Spinning round and round
12 Upside down
13 Like a boomerang
14 Fading faster
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