Avatar – Hunter Gatherer

© Avatar

 

Geschrieben von: Susanne Kneisel
Band: Avatar
Album: Hunter Gatherer
Genre: Metal, Groove Metal, Melodic Death Metal, Experimental Metal
Plattenlabel: eOne Music
Veröffentlichungsdatum: 07. August 2020

Als ich Avatar in der Rezi-Liste sah, schwirrten mir sofort unzählige Gedanken im Kopf herum. Als erstes hatte ich  „Let It Burn – live“ in den Gehörgängen und das Video vor Augen https://youtu.be/WyRbINlSTAE . Bis dahin unbekannt, wurde ich durch diesen Song unmittelbar infiziert und mein Faible für diese Band fand ihren Anfang. Wie oft ich es gesehen und gehört habe, kann ich nicht sagen. Genauso ging es mir mit „Smells Like A Freakshow“ https://youtu.be/uZauhcf_lpc. Seitdem sauge ich wie ein Schwamm so ziemlich Alles von dieser genialen Band in mich auf.

Diese Power, diese Kreativität und diese aufwendigen Bühnenshows sowie Videos sind schon einzig, aber nicht artig, sobald „der Joker“ & Co. die Bühne für sich einnehmen. „Let‘s start the freakshow and let it burn“ kann ich dazu nur sagen.

Avatar, so außergewöhnlich die Band, so außergewöhnlich wird sich mir jetzt sicher Album Nummer acht, nach dem „kingsize“ Vorgänger „Avatar Country / 2018), präsentieren. Auch das Album „Schlacht / 2007“ , den gleichnamigen Song, möchte ich nicht unerwähnt lassen und hier den Link einfügen https://youtu.be/NmlU4Wx2aoc.
“Older“ Avatar, doch nun endgültig zur aktuellen Veröffentlichung, bevor mir ein Song nach dem anderen in den Sinn kommt.

„Silence In The Age Of Apes“, „Colossus“ und „God Of Sick Dreams“ sind bereits auf YouTube zu finden und wieder ein Fest für Augen und Gehör.
Bei „Colossus“ sind es besonders diese starken Bass-Lines, bei „God Of Sick Dreams“ die powermäßigen Riffs, die mich sofort mitreißen. Ich für meinen Teil würde sagen, nach diesen drei Tracks hat man bereits „Avatar Country“ verlassen.

Nun mal wieder der Reihe nach. „A Secret Door“ überrascht durch Stilwechsel, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Klare, fast schon brave Gesangs- und Pfeifeinlagen werden agressiv durch Drums und Saiten-Fraktion unterbrochen. 
„Child“ und „Justice“, auch hier wieder diese Stil- und Tempowechsel, die das gewisse Extra des Songs ausmachen.

Mit „Gun“ die nächste Überraschung. Klavierklänge und die beeindruckenden klaren Vocals. Ich würde es schon in die Kategorie Ballade packen. 

Aber es geht mit „When All But Force Has Failed“ gleich wieder in die Vollen und „Wormhole“ bildet einen feinen doomigen Abschluss.

Diese Band ist ein unendlicher „Black Waltz“ (auch einer meiner Favoriten unter Favoriten) und das Album an Facettenreichtum kaum zu überbieten. 

I bow to the kings.
10+ von 10 Hellfire-Punkten

Trackliste:

01 Silence In The Age Of Apes
02 Colossus
03 A Secret Door
04 God Of Sick Dreams
05 Scream Until You Wake
06 Child
07 Justice
08 Gun
09 When All But Force Has Failed
10 Wormhole

Line Up:

Johannes Eckerström – Vocals
Jonas „Kungen“ Jarlsby – Guitar
Tim Öhrström – Guitar
Henrik Sandelin – Bass, Vocals
John Alfredsson – Drums

 

Mehr Infos:

https://www.facebook.com/avatarmetal

Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.