Anvil – Anvil is Anvil


Geschrieben von Jörg Schnebele

Band: Anvil

Album: Anvil is Anvil

Plattenfirma: Steamhammer/SPV

Veröffentlichung: 26.02.2016

 

Anvil 2016…. Da kann man gespannt sein, was die Kanadier abliefern.

Schon das 2013er „Hope In Hell“ Album hatte mich recht positiv überrascht, obwohl ich hier die eigentlichen Trademarks der Band schmerzlich vermisst hatte.

Diese – sieht an mal vom piratentauglichen Opener Daggers And Rum“ ab – sind nun wieder voll da und man erkennt schon nach den ersten Takten, dass da wieder Anvil drin ist wo es draufsteht.

„Anvil Is Anvil“ knüpft an die alten Werke wie „Forged In Fire“ und „Metal On Metal“ an und schließt den Kreis nach rund 35 Jahren.

Mit von der Partie ist „Lips“ Kudlow’s alter Kumpel und Weggefährte Drummer Robb Reiner und Neuzugang Bassist Chris Robertson. Letzterer scheint sich – so Lips – positiv ins Songwriting eingebracht und viel Einfluss auf die Gesangsmelodien genommen zu haben.

Nach langen Jahren, in denen Anvil (nicht ganz nachvollziehbar) ewig dem absoluten Durchbruch hinterhergelaufen sind, ist Mastermind Lips selber recht zurückhaltend in der Beurteilung des aktuellen Werkes: „Ob dieses Album den Höhepunkt unserer Karriere darstellt, wird sich wohl erst in ein paar Jahren zeigen. Aber ich würde es schon jetzt zumindest als ´gaining the momentum` bezeichnen.“

Ich fürchte, dass „Anvil Is Anvil“ den Jungs auch dieses Mal nicht den totalen Durchbruch bringen wird; allerdings werden Songs wie „Up, Down, Sideaways“ oder „Die For A Lie“ verlorengegangene Fans zurückbringen und auch neue Rekruten anspülen.

Vielleicht hilft es Anvil, dass sie im März/April den Opener für Udo Dirkschneider machen, der auf dieser Tour zum letzten Mal Accept Material von sich geben will. Das zieht bestimmt eine Menge Old School Metaller und Anvil haben die besten Voraussetzungen, zu zeigen, was in ihnen steckt und dass sie sich zu Unrecht noch nicht in die vorderen Ränge der Metal Gemeinde gespielt haben.

Ich drücke Lips & Co auf alle Fälle die Daumen. Ich denke, dass die Sterne in den letzten 35 Jahren speziell in Deutschland nie besser für die Kanadier gestanden haben.

 

Tracklist:

  1. Daggers And Rum 5:26
  2. Up, Down, Sideways 3:19
  3. Gun Control 4:22
  4. Die For A Lie 3:17
  5. Runaway Train 3:40
  6. Zombie Apocalypse 4:22
  7. Its Your Move 3:30
  8. Ambushed 3:22
  9. Fire On The Highway 4:35
  10. Run Like Hell 3:07
  11. Forgive Don`t Forget 2:40
  12. Never Going To Stop 4:12 (bonus track)

 

Homepages:

Anvil im Internet

Anvil auf Facebook

Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.