Animal Rage – Last Standing Man

© Animal Rage

 

Geschrieben von: Stefan Lorenzen
Band: Animal Rage
Album: Last Standing Man
Genre: Heavy/Groove Metal
Plattenfirma: WormHoleDeath
Veröffentlichung: 25.07.2025

 

Eine Band mit Ursprung in Mexico. An deren Kesseln saß auch schon Aquiles Priester der vielleicht dem einen oder anderen was sagen könnte. Ich habe ihn bei seinem einzigen Gig mit Primal Fear, damals beim Knock Out Festival in Karlsruhe, gesehen. Mittlerweile ist er aber auch nicht mehr hinter den Kesseln. 

Diese hauen uns also ihr Debüt „LAST STANDING MAN“ um die Ohren. Und direkt beim Opener „Egocentric Rats“ werden sämtliche Genres vermischt. Es ist ein Synthesizer und ein ordentlicher Double-Bass Drum Beat zu hören, der dann schnell in einen groovigen Riff übergeht und mit einigem Tempo daherkommt. Zwischendrin macht man immer wieder gekonnt Tempi Wechsel und zum Ende vernimmt man eine Orgel.

Der folgende Titeltrack „Last Standing Man“ kommt ebenfalls zu Beginn groovig rüber und wird teils mit elektronischen Elementen erweitert. Ein waschechtes Solo rundet den Song zum Ende ab. So setzt es sich auch weiter fort. Immer wieder sind Keyboardelemente mit eingestreut. 

Etwas ruhiger und mit leichten orientalischen Klängen geht es dann bei „Ascending“ weiter. Wieder etwas mehr Tempo und teils schon fast nach Powermetal hört sich „Your Mouth is your Downfall“ an. Immer mit ordentlich Tempo und gekonnten Tempowechseln innerhalb des Songs.

Jetzt wird es auch noch Mystisch. Mit „Animals in the Sky“ kommt ein Intro daher, das an mystische Zeiten erinnert und aus dem mexikanischen Dschungel stammen könnte. Als wenn die Ureinwohner uns hier persönlich ein Ständchen präsentieren. Das hilft mal abzuschalten und sein Gehör etwas zu entspannen. Ungewohnt aber sehr unterhaltsam. 

Darauf folgt dann auch schon mit „Shadowless“ der letzte Akt des Albums. Und dort geht es ordentlich düster zur Sache. Hier fährt die Band nochmals alles auf und startet nochmals richtig durch. Abschließend bleibt anzumerken das man das Rad natürlich nicht erfindet, aber durchaus einen Durchlauf wert ist. Wer auf Bands wie Dream Theater, Pantera oder Lamb Of God steht, sollte mal reinhören und sich einfangen lassen.
Von mir gibt es 8 von 10 Hellfire-Punkten.

 

Tracklist:

01 Egocentric rats
02 Last Standing Man
03 My evil inside
04 Ascending
05 Your mouth is your downfall
06 Life after death
07 Animals in the sky
08 Shadowless

 

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