Amon Amarth – The Great Heathen Army

© Amon Amarth – The Great Heathen Army

 

Geschrieben von: Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Amon Amarth
Album: The Great Heathen Army
Genre: Melodic Death Metal
Plattenfirma: Metal Blade Records
Veröffentlichung: 5. August 2022

 

Als ein großer Fan der Musik von AMON AMARTH oute ich mich, plus und zusätzlich weil sie Skandinavier sind, die Wikinger und die nordische Mythologie  aufleben lassen, ich sehr interessiert bin an allem, 49 Kilometer Wasserlinie von Dänemark lebe und nordisch halt bin. Punkt!

Das 30jährige Jubiläum zum bestehen der Band jährt sich dieses Jahr und passend dazu erschien vor kurzem das zwölfte Studioalbum namens “The Great Heathen Army“, was neun Titel mit einer Gesamtspielzeit von 42:59 min. aufweist.

Mit “Get In the Ring” erfolgt die Eröffnung, die schön gerade und kraftvoll sich den Weg auf dem Fluss Slidur (altnordisch: Slíðr) in Richtung Unterwelt bahnt, während “The Great Heathen Army” etwas ruhiger, aber nicht still und leise diesen hinabfließt und mit dem Refrain klanglich und spielerisch etwas anders abbiegend überrascht. // One by one our lands will fall – The Great Heathen Army – We all fear the battle call – Of the Great Heathen Army – God has forsaken us – Our faith and belief is crushed – The Great Heathen Army \

Mit “Heidrun” wird der Ziege In Mitten von Walhalla′s Saal gehuldigt, aus deren Euter kugelrund, fließt der Met in unseren Schlund. Der Song macht richtig Spaß, geht gut nach vorne, man ist egal ob grobmotorisch unterwegs sofort mitten drin, macht mit, auch wenn nur der Zeh aktiviert wird und mitwippt. Cool! “Oden Owns You All” lässt wuchtig aggressiv das ruhmreiche Schlachtfeld erbeben, das zusätzlich mit feinen Melodiebögen überzogen wird, Gitarre links, Gitarre rechts, Gitarren mittig im Headset, so beginnt ” Find a Way or Make One“, der sich dann im gediegenen mittleren Tempo seinen Weg aufstampfend durch die Zeit bahnt und “Dawn of Norsemen” ist in schöner Manier energiegeladen, teilt sich diese mit ruhigeren Momenten und ab der Mitte entlässt Johan Hegg stimmlich den Berzerker unter dem Firmament.

Saxons and Vikings“, jawohl Sachsen und Wikinger, haut mir wunderschön, klanglich anders und mit perfekter gesanglicher Unterstützung von Peter „Biff“ Byford die Streitaxt unter den Morgenrock, “Skagul Rides With Me” bläst von Melodiebögen getragen zur Attacke, aber auch genießt den Rückzug und “The Serpent’s Trail“, der letzte Verbliebene auf dem Schlachtfeld, erzählt mir etwas und mit unterschiedlichem Rhythmus, mal still, mal laut, neigt sich seine Zeit dem Ende entgegen.

Ich bin vollends angetan, “meine” Schweden besinnen sich auf ihre Wurzeln, sind wieder hart und härter unterwegs, alles wirkt kompakt und hier wird aus meiner Sicht nichts gefüllt mit unnützem. Meine persönlichen Anspieltipps: “Heidrun” und natürlich “Saxons and Vikings.

En fantastisk skiva, allt är rätt, helt perfekt. Jag säger tack så mycket och mörka hälsningar till Sverige.

Von mir gibt es 10 von 10 Hellfire-Punkten!

 

Trackliste:

  1. Get In the Ring
  2. The Great Heathen Army
  3. Heidrun
  4. Oden Owns You All
  5. Find a Way or Make One
  6. Dawn of Norsemen
  7. Saxons and Vikings
  8. Skagul Rides With Me
  9. The Serpent’s Trail

 

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