Alterium – Stormrage (EP)

© Alterium

Geschrieben von: Klaus S.
Band: Alterium
Album: Stormrage (EP)
Genre: Power Metal
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 25.07.2025

Sechzehn Monate nach der Veröffentlichung ihres Debüt Albums „Of War And Flames“, welches eine hervorragende Resonanz erhielt und mit eine Million Streams auf Spotify und 1,2 Millionen Aufrufe auf YouTube wohl die kühnsten Erwartungen übertraf, verkürzen die italienischen Power Metaller ALTERIUM die Wartezeit bis zum nächsten Longplayer mit einer 4-Track EP namens „Stormrage“.

Unter den insgesamt vier Tracks finden sich zunächst zwei Brandneue Stücke. Den Anfang macht der Titeltrack, der dank reichlicher symphonischer Untermalung direkt an Bands wie Frozen Crown, Sascha Paeth’s Master Of Ceremony oder bis zu einem gewissen Grad an Nightwish denken lässt. Dem energiegeladenen Song umgibt zwar eine leicht dunkle Färbung, geht aber dank ausgefeilter Melodien gut in Ohr. Und mit Nicoletta Rosellini hat man eine ausgezeichnete Sängerin an Bord, die sich in eher mittleren Gesangshöhen ausgesprochen wohlfühlt. Nebenbei sei noch erwähnt, dass es sich bei der Nummer um eine Hommage an eine der legendärsten Figuren aus dem Fantasy-Warcraft-Universum handelt.

„Sui“ gibt ebenfalls Vollgas, fährt die Keyboards aber ein wenig mehr in den Hintergrund und erweckt dank der positiv versprühenden Vibes den Eindruck eines italienischen Abziehbilds von Freedom Call. Darauf folgt eine Cover Version des Symphony X Tracks „Paradise Lost“ aus dem gleichnamigen, 2007 veröffentlichten Album. Der Song setzt mehr auf Harmonien als auf Tempo, wenngleich das Gitarren Solo wahrlich nicht zu verachten ist. Ansonsten sind mit Ausnahme des Gesangs keine nennenswerten Veränderungen zu erkennen. Zum Abschluss gibt es noch eine Orchester Version des Titeltracks ihres Debüts, auf dem man gänzlich auf Gitarren verzichtet. Schlecht ist das sicherlich nicht, aber ich würde im direkten Vergleich dem Original den Vorzug geben.

Machen wir es kurz, wer mit ALTERIUM bislang noch keine Berührungspunkte hatte, erhält mit „Stormrage“ einen guten Einblick auf das Werk der Italiener, Fans der Band können ohnehin bedenkenlos zugreifen.

Wer also auf den Geschmack gekommen ist, muss sich womöglich sputen, denn die CD ist auf handnummerierte 500 Exemplare limitiert; die ebenfalls erhältliche 7″ Vinyl wird in drei farbigen Varianten, die jeweils auf 100 handnummerierte Exemplare limitiert sind, veröffentlicht.

Von mir gibt es 8 von 10 Hellfire Punkten.

Tracklist:

  1. Stormrage
  2. Sui
  3. Paradise Lost (Symphony X cover) – available only on the CD version
  4. Of War and Flames (Orchestral version) – available only on the CD version

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