
© Aletheya
Geschrieben von: Klaus S.
Band: Aletheya
Album: Chance To Reborn
Genre: Power Metal
Plattenfirma: Rockshots Records
Veröffentlichung: 18.09.2026
Bei ALETHEYA handelt es sich um eine italienische Melodic-Power-Metal-Band, die gerade ihr Debüt Album an den Start bringt. Die Bandmitglieder verbindet eine gemeinsame künstlerische Vision, die im Erbe des klassischen Heavy und Power Metal verwurzelt ist, mit einem zeitgemäßen, emotional geprägten Songwriting-Ansatz. Auch wenn „Chance To Reborn“ das erste vollständige Album der Band darstellt, vereint ALETHEYA jahrelange Erfahrung aus der italienischen und internationalen Metal-Szene.
„Eyes Of The Stone“ macht direkt – oder besser gesagt mit gut einer dreiviertel Minute Verzögerung – klar, wie der Hase läuft: Hochgeschwindigkeitsmetal mit fliegenden Melodien und einer beinahe Diabetes erzeugenden Zuckerglasur, gewissermaßen eine Mischung aus Freedom Call und Dragonforce. Der Gesang ist teils gedoppelt und der Mucke entsprechend recht theatralisch gehalten. Dies setzt sich grundsätzlich auch beim nachfolgend „Shame“ fort, wenngleich die Italiener hier ein wenig auf die Bremse treten und zudem nicht ganz so cheesig zu Werke gehen.
Die übrigen Tracks fügen sich stilistisch im vorgezeichneten Rahmen der ersten beiden Stücke ein, wobei mit Blick auf die Gitarrenfront so manches neoklassische Solo nicht unerwähnt bleiben sollte. Anflüge von Symphonic Bombast sind jedoch nicht zu befürchten, dieses Element beschränkt sich bestenfalls auf eher dezent untermalende Momente. Die größte Stärke dieses Albums ist zugleich auch das – zugegeben auf hohem Niveau agierende – Manko der Scheibe, denn trotz der nicht zu leugnenden Qualität sticht aufgrund einer gewissen Gleichförmigkeit mit einer Ausnahme kein Song so wirklich heraus. Einzig das abschließende, gut siebenminütige „Waves Of Sorrow“, bei dem das Tempo einem epischen Anstrich weicht, hebt sich merklich von der übrigen Tracklist ab.
So bleibt unterm Strich ein gutklassiges Album, dem lediglich ein klein wenig mehr Variabilität abgeht, von Anhängern speedigen Power Metals aber dennoch mit Freunde aufgenommen werden sollte.
Von mir gibt es 7,5 von 10 Hellfire Punkten.
Tracklist:
- Eyes Of The Stone 5:32
- Shame 4:24
- The Rule 4:52
- Ehoes Of Oblivion 4:59
- Invisible Heroes 4:53
- Chasing The Sun 5:32
- Chance To Reborn 6:28
- Stealer 4:20
- Waves Of Sorrow 7:06
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