Duckwalk Chuck – 525

© Duckwalk Chuck

Geschrieben von: Klaus S.
Band: Duckwalk Chuck
Album: 535
Genre: Hard Rock / Rock’n Roll
Plattenfirma: Self-Release
Veröffentlichung: 15.08.2026

DUCKWALK CHUCK feiern „Geburtstag“ – ein Vierteljahrhundert lang hat sich die Band nie von Trends oder den Erwartungen der Musikindustrie leiten lassen. Stattdessen ist sie ihrer Liebe zum Rock ’n’ Roll treu geblieben – angetrieben von gemeinsamen Wurzeln in Hard Rock und Metal, starken musikalischen Persönlichkeiten und einer echten Leidenschaft für laute Gitarren und kraftvolle Songs. Der Titel „525“ verweist sowohl auf das fünfte Album der Band als auch auf ihr 25-jähriges Bestehen und spiegelt die fünfundzwanzigjährige Erfahrung, die Chemie und das Selbstvertrauen wider, die sie sich in einem Leben voller Rock ’n’ Roll erarbeitet haben.

Der Auftakt „Surprise, Surprise“ setzt direkt mal ein fettes Ausrufezeichen, denn die räudige Rock’n Roll Nummer in bester Motörhead Manier geht von Beginn an steil und dürfte aufgrund seiner mitreißenden Dynamik neben einem fetten Moshpit auch für die eine oder andere verschüttete Gerstensaftschorle sorgen. „Racin’ To Win“ geht grundsätzlich in eine ähnliche Richtung, nimmt aber an entscheidender Stelle eine Abzweigung in Richtung Sleaze. Bei „Shell Shock“ handelt es sich mitnichten um ein Manowar Cover, sondern im Grunde um einen Mix aus den ersten beiden Stücken, der für beste Party-Stimmung sorgt.

Auch bei „Howler“ ändert sich an der Ausrichtung nichts Wesentliches, wenngleich mir vor allem im Chorus unweigerlich Airbourne in den Sinn kommen, obwohl sich die Stimmen der beiden Frontmänner doch gehörig unterscheiden. „Hangman“ bringt dann erstmal etwas Abwechslung in den Sound, denn die Nummer bewegt sich nicht nur in mittleren Tempogefilden, auch zeichnet das grundlegende Gitarrenmotiv einen gewissen Groove aus. „Fire In The Hole“ nimmt den Faden auf, setzt aber ein wenig mehr auf Melodie denn auf Riffs, was den Song für mich als Anspieltipp prädestiniert

„Got The Time“ kehrt dann zum dreckigen Vollgas-Rock’n Roll mit simplem Refrain zurück, dessen Feuer allerdings nach gerade einmal zwei Minuten schon wieder erloschen ist. Der fast schon schleppend verlaufende Rocker „Midnight City“ kann abermals eine gewisse Affinität zu australischen Rock-Klängen nicht gänzlich verhehlen, während „Shaken ‘n’ Stirred“ in dieselbe Kerbe schlägt, nur diesmal mit gefühlten 300 Volt mehr! Und das finale „Meat On The Bon“ kehrt dann wieder zum erdigen Beginn zurück, gesanglich unterstützt von einer mir unbekannten Furie, die das Ganze noch dreckiger wirken lässt als zuvor.

Wie heißt es so schön in der Promo: „Nach 25 Jahren erfinden sich DUCKWALK CHUCK nicht neu. Sie tun einfach das, was sie am besten können“. Dem habe ich nichts hinzuzufügen. Wer auf erdigen Vollgas Rock’n Roll steht, wird hier bestens angeholt!

Von mir gibt es 7,5 von 10 Hellfire Punkten.

Tracklist:

  1. Surprise, Surprise
  2. Racin’ To Win
  3. Shell Shock
  4. Howler
  5. Hangman
  6. Fire In The Hole
  7. Got The Time
  8. Midnight City
  9. Shaken ‘n’ Stirred
  10. Meat On The Bon

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