Xandria – Theater Of Dimensions

Geschrieben von Jörg Schnebele
Band: Xandria
Album: Theater Of Dimensions
Plattenfirma: Napalm Records
Veröffentlichung: 27. Januar 2017

 

Mit Bands wie Xandria ist es so eine Sache: selbst wenn man sie mag, kann es sehr schnell passieren, dass einem das Ganze recht schnell auf die Nerven geht. Und mit „DAS GANZE“ meine ich den opernhaften Gesang.

Da muss der Band schon eine Menge einfallen, damit man eine komplette CD durchhören kann, ohne wieder der Versuchung zu verfallen, einfach auszustellen und etwas „Anspruchsloseres“ zu hören.

Nun, mit „Theater Of Dimensions“ legen Xandria dieses Mal wenigstens ein Stück Musik vor, welches eine Menge Abwechslung bringt.

Hat man erst einmal den Opener „Where The Heart Is Home“ mit extrem viel Operngesang überstanden, kann man beim Folgetrack „Death To The Holy“ schon etwas aufatmen, weil der Fokus nicht hauptsächlich auf den Vocals, sondern auch auf den Mitmusikern liegt.

Und so retten auch diverse andres Songs den Gesamteindruck:“ Forsaken Love“, „Call Of Destiny“…..

Klar, Sängerin Dianne ist nun mal das Aushängeschild und ihre Stimme ist der Trademark. Bei „Theater Of Dimensions” habe ich aber das Gefühl, dass sich die männliche Crew dieses Mal mehr durchsetzen konnte und so ein instrumentales Gerüst bietet, welches es den Hörern mit Opernphobie leichter macht.

Einige Gastvokalisten wie Henning Basse (Firewind), Zaher Zorgati(Myrath), Björn Strid (Soilwork) und Ross Thompson(Van Canto) machen zudem die Tür für die Hörerschaft sehr weit auf.

Und so schwer, wie die Scheibe beginnt, endet sie schließlich auch mit dem fast 15 minütigen Titelsong, welcher mir persönlich wieder zu vertrackt ist.

Ich denke, dass mit „Theater Of Dimensions“ Xandria ein Mix gelungen ist, der eine breitere Fanbase anspricht; schlussendlich wird das Album aber polarisieren….

 

Tracklist:

  1. Where The Heart Is Home
  2. Death To The Holy
  3. Forsaken Love
  4. Call Of Destiny
  5. We Are Murderers (We All)
  6. Dark Night Of The Soul
  7. When The Walls Came Down (Heartache Was Born)
  8. Ship Of Doom
  9. Céilí
  10. Song For Sorrow And Woe
  11. Burn Me
  12. Queen Of Hearts Reborn
  13. A Theater Of Dimensions

 

Mehr Infos:

http://www.xandria.de/

https://www.facebook.com/xandriaofficial/?fref=ts

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2 Kommentare

  1. Musik ist ja bekanntermaßen Geschmackssache. Glücklicherweise… oder einfach Odin sei Dank 🙂
    Ich hatte Gelegenheit Xandria beim Autumn Moon Festival 2016 in Hameln zu sehen. Die Band war einer der Gründe, warum ich überhaupt hingegangen bin.
    Meine unmaßgebliche Meinung ist, dass auch Xandria auf der Bühne einfach besser kommen als im Studio. Ich persönlich mag das Album.

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